Wie lege ich fest, ab wann etwas auffällt?
Im Reiter Vorgaben der Einstellungen legst du fest, ab wann ein Targeting in der Werbung und in der Optimierung auffällt. Dort steht auch, um wie viel die Optimierung ausgewählte Gebote senkt oder erhöht. Die Vorgaben gelten nur für das OTTO-Konto, das gerade gewählt ist. Sie wirken sofort nach dem Speichern und gehen nie zu OTTO.
Bei 12 Mindestklicks fällt ein Targeting ohne Verkauf erst ab dem 12. Klick auf.
Steht „Läuft gut unter“ auf 80 % des Ziel-ACoS und der Ziel-ACoS auf 30 %, läuft ein Targeting unter 24 % ACoS gut.
Bei 7 Tagen Ruhezeit kann ein Targeting ab dem 8. Oktober wieder in der Optimierung stehen.
So geht's
- Öffne Einstellungen.
- Öffne den Reiter Vorgaben.
- Trag in der Zeile der Vorgabe den neuen Wert ins Feld ein.
- Klick in der Leiste unten auf Speichern.
Beispiel
Ein Händler stellt Mindestklicks auf 12. Ein Targeting mit 12 Klicks und keinem Verkauf fällt jetzt auf. Eines mit 11 Klicks fällt noch nicht auf.
Bei Gebote senken um trägt er 20 % ein. Senkt er in der Optimierung ein ausgewähltes Gebot, werden aus 0,50 € dann 0,40 €. Zu OTTO geht das neue Gebot erst, wenn er die Änderung abschickt.
Gut zu wissen
Karte „Woran sich die Werbung misst“
- Mindestklicks sagt, ab wie vielen Klicks die App einen ACoS beurteilt. Darunter gilt kein Targeting als „zu teuer“, „läuft gut“ oder „ohne Verkauf“. Sein ACoS hat dann noch keine Farbe. Erlaubt sind 1 bis 1.000 Klicks.
- Budget gilt als ausgeschöpft ab ist ein Anteil des Tagesbudgets einer Kampagne. Bei 85 % und 20 € Tagesbudget gilt eine Kampagne ab 17,00 € Werbekosten am Tag als ausgeschöpft. Unter Werbung findest du sie dann mit dem Schnellfilter Budget ausgeschöpft. Erlaubt sind 1 % bis 100 %.
Karte „Optimierung“
- Kaum gesehen unter ist eine Zahl von Impressionen. Hat ein aktives Targeting im Zeitraum weniger, schlägt die Optimierung vor, sein Gebot zu erhöhen. Erlaubt sind 1 bis 100.000 Impressionen.
- Läuft gut unter ist ein Anteil des Ziel-ACoS. Liegt der ACoS eines Targetings darunter, schlägt die Optimierung vor, sein Gebot zu erhöhen. Erlaubt sind 1 % bis 100 %.
- Gebote senken um sagt, um wie viel die Optimierung ausgewählte Gebote senkt. Erlaubt sind 1 % bis 90 %.
- Gebote erhöhen um sagt, um wie viel die Optimierung ausgewählte Gebote erhöht. Erlaubt sind 1 % bis 500 %.
- Ruhezeit nach einer Gebotsänderung sagt, wie viele Tage ein Targeting nach einer Gebotsänderung nicht in der Optimierung steht. Das gilt auch, wenn OTTO die Änderung abgelehnt hat. Erlaubt sind 1 bis 60 Tage.
In der Optimierung kannst du jedes Mal auch einen anderen Prozentsatz wählen. Kein Gebot sinkt unter das Mindestgebot von OTTO.
Karte „Schutz vor Tippfehlern“
Hier legst du fest, wann die App bei einer ungewöhnlich großen Änderung einmal nachfragt. Bestätigst du, gilt der neue Wert.
- Rückfrage ab dem Vielfachen des alten Werts gilt für Gebote, Budgets und eigene Kosten wie den Einkaufspreis. Bei 5-fach fragt die App nach, wenn ein Gebot von 0,30 € auf mehr als 1,50 € steigen soll.
- Nachfragen bei einem Gebot über ist ein Betrag in Euro. Ein höheres Gebot geht erst nach einer Rückfrage zu OTTO.
- Nachfragen bei einem Tagesbudget über ist ebenfalls ein Betrag in Euro. Ein höheres Tagesbudget geht erst nach einer Rückfrage zu OTTO.
Standard und eigener Wert
Rechts neben jedem Feld steht ein Beispiel mit dem Wert aus dem Feld. Neben jedem Feld außer den Zielen steht außerdem Standard oder Eigener Wert. Mit Zurück auf Standard steht der Standardwert wieder im Feld. Er gilt erst, wenn du auf Speichern klickst.
Die App speichert nur, was vom Standard abweicht. Steht im Feld der Standardwert, gilt später auch ein geänderter Standard für dich.
Ungewöhnlich hohe Vorgaben
Trägst du in einer Vorgabe selbst einen ungewöhnlich hohen Wert ein, fragt die App beim Speichern einmal nach. Mit Trotzdem speichern übernimmt sie ihn.
Änderungen nicht gespeichert
Willst du die Seite mit ungespeicherten Änderungen verlassen, fragt die App nach. Mit Zurück zu den Vorgaben bleiben deine Eingaben stehen. Mit Verwerfen gehen sie verloren.
Ohne OTTO-Konto
Ohne verbundenes OTTO-Konto stehen im Reiter Vorgaben nur deine Ziele. Die übrigen Vorgaben erscheinen, sobald das Konto verbunden ist. Wie du die Ziele setzt, steht unter Wie setze ich meine Ziele?
Wer Vorgaben ändern darf
Der Inhaber und die Rollen Admin und Mitarbeiter dürfen Vorgaben ändern. Mit der Rolle Nur lesen siehst du sie, kannst aber nichts eintragen. Was jede Rolle darf, steht unter Was darf welche Rolle?